Kennt ihr das: am Handy ein verpasster Anruf, ihr habt grad keine Zeit und denkt „ich ruf später zurück“. Aus später wird morgen und dann kam was dazwischen und dann denkt man nur zu unmöglichen Zeiten daran (1h früh beim Schlafen gehen) und irgendwann is es so peinlich geworden, dass man sich nicht mehr anrufen traut. Genau so geht es mir mit diesem Posting! 😀Der letzte Beitrag ist doch schon lange her, hatte einfach zu viel zu tun. Das gute: ich hab einen netten neuen Nebenjob, der mir mein Taschengeld aufbessert (oder eher Ausbildungskosten abbezahlt…) 🙂

Ich bin froh wieder fixe Arbeitszeiten zu haben, denn trotz Studium hat mich die „viele Freizeit“ und das selbst Organisieren etwas überrumpelt. Vieles in der Ausbilung muss man zuhaus üben. Am besten jeden Tag eine Stunde oder zwei. Klingt leicht, ist es aber nicht immer. Wie man vielleicht aus meinen vorigen Postst rauslesen konnte, hatte ich eine gedehnte „Down-Phase“ in der ich nicht so recht hochgekommen bin. All das erinnert mich (so im Nachhinein gesehen) etwas an das Marienthalsyndrom: nur Freizeit ohne Fixpunkte führt zu Resignation bis hin zur Depression.

Fazit: fixe Orientierungspunkte (ohne: das mach ich morgen!) sind wichtig und helfen bei der Strukturierung, bei der Selbst-Motivation und man kann, ganz nach dem Spruch „Ohne das Bittere wäre das Süße nicht so süß“, die Freizeit wieder mehr Wertschätzen.

Sprechtechnisch war üben, üben, üben angesagt. Was mich begeistert und motiviert ist eine selbstgeründete kleine Sprechergruppe mit anderen „Sprechlingen“ aus der Schule. Wir treffen uns ein Mal die Woche für ein paar Stunden und lesen Texte, geben Feedback und Tauschen uns aus. Sehr produktiv, super Menschen, super Überungsfeld! Das kann ich auch jedem empfeheln, der einfach sein Vorlesen verbessern möchte – trefft euch, bereitet Texte vor und gebt euch Feedback.

So, ich denke das Eis ist gebrochen und ich melde mich baldigst wieder mit einem neuen Thema: Texte vorbereiten. 😉

 

 

Advertisements